CLAUDE KARGER

Während aus dem heimischen Blätterwald - nicht ganz zu Unrecht - gestern literweise giftige Tinte wegen der Tonpanne im hohen Volksvertreter-Haus zum ungünstigsten Moment des Jahres floss, nahm es der Luxemburg-Beobachter aus dem „Républicain Lorrain“ mit etwas mehr Humor, auch wenn: „pour un Premier ministre luxembourgeois, le „Discours sur l‘Etat de la Nation“, c‘est un peu comme une demi-finale de coupe: le moment où une saison peut basculer rapidement, passer de „réussie“ à „décevante“. Ou vice-versa.“ „Le Premier ministre s‘est engouffré plein centre, „Macron style“. Dommage qu‘il ait tenté le diable sur l‘un de ses dribbles: à peine avait-il vanté la modernité des infrastructures du pays, qu‘une sono défaillante lui coupa définitivement le sifflet!“. Unberechenbar dieses Digitale, da hätte wohl auch der „Chamber“-Boss, der mit Hammer und Meißel da ran wollte, nichts tun können. Unberechenbarer ist da nur das All: „Es ist wie in einem Kasino. Ein Glücksspiel. Ein Asteroid kann die Erde treffen oder auch nicht“, zitiert die „Revue“ den Ex-Astronauten Edward Lu, dem das Magazin bei der Luxemburger „Space Mission“ an der US-Westküste begegnete. Man genieße das Leben also mehr. Das englische „Wort“ rief gestern sogar: „Time to strip off and run nearly naked around Luxembourg“. Am 6. Mai darf man das tatsächlich, beim „Naked Mile“-Rennen.