PASCAL STEINWACHS

Dass auch Raubeiner mitunter ein Herz haben können, das bewies Obergrantler Michel Wolter (seine eingetragene Lebenspartnerin wird ihn wohl nicht umsonst „Stuppi“ nennen), als er der gerade aus dem chinesischen Exil zurückgekehrten „Gëlle Fra“ kurzfristig in der Bascharager „Hall 75“ Unterschlupf gewährte. Jetzt hat er wieder einmal Herz gezeigt, organisiert er, den die Erzbistumszeitung gestern als CSV-Politiker, „der sich seit 2013 auffallend aus der nationalen Politik zurückgezogen hat“, beschrieb, doch ab Mai eine Ausstellung über den Ersten Weltkrieg in Luxemburg: „Ich habe zwar keine Studien, aber bilde mir ein, es dennoch mit einer Reihe von Historikern des Landes aufnehmen zu können“.

Total andersartig aktiv waren dieser Tage derweil die außenpolitischen Spezialisten der CSV, die anscheinend „fir eng previsibel, kredibel, kohärent a professionell Aussepolitik“ (Twitter) steht. Sehr zum Unwesen des früheren „Télécran“-Chefs Fernand Morbach, der in diesem Zusammenhang auf Facebook von „Wortmüll“ spricht, und der CSV noch ein paar weitere Adjektive mit auf den Weg gibt; „konstruktiv, duerchduet, reflektéiert, reposéiert, prätentiéis, europäesch, zréckhalend, décidéiert, adäquat, harmonesch, repräsentativ - dat Ganz selbstverständlech an der géigesäiteger Kontinuitét“. Ein feiner Zug...