PASCAL STEINWACHS

Marathonlaufen ist eine dolle Sache: Nicht nur, dass man damit, sofern man nichts besseres zu tun hat (und die schwitzenden und prustenden Läufer und -innen, die ab morgen wieder die Stadt verstopfen werden, sprechen eine klare Sprache), ganz toll seine Zeit verplempern kann, sondern man bekommt dabei auch noch die Gelegenheit, zu einer besseren Welt beizutragen. So findet im Rahmen des morgigen Marathondings auch ein so genannter „InterFaith“-Lauf statt, bei dem „Muslime, Sikhs, Bahais, Hindus und Christen heimischer und internationaler Herkunft“ für eine Welt laufen, „die vom Geist der Solidarität erfüllt ist“, wie es in der Einladung zu diesem famosen Lauf heißt, die übrigens unter der Schirmherrschaft „Seiner Heiligkeit des 14. Dalai Lama und des Erzbischofs von Luxembourg Jean-Claude Hollerich“ steht. Mitrennen werden die beiden Schirmherren unseren Informationen zufolge jedoch nicht.

Nicht mitlaufen tut auch der Generalsekretär der CSV, Laurent Zeimet, der sich dafür aber - das putzige Spiel ist eben nicht nur super für kleine Prinzessinnen - umso emsiger im Prinzessinnen-Memory-Gamen übt. Allerdings ohne Erfolg, erlebte Zeimet hier doch jetzt sein persönliches „Waterloo“, wie er gestern auf Facebook postete. Und dann auch noch Oppositionspolitiker sein. Grrr...