PASCAL STEINWACHS

Dass Yoga nicht nur gut für die Beweglichkeit und den Beckenboden sein kann, sondern auch für die Karriere, wird am Beispiel von „Superturmes“ deutlich, der, obwohl er beim Yogieren immer diese potthäslichen Leggings tragen muss, es dank Om und Hanuman vom Sportlehrer zum Europaabgeordneten zum Staatssekretär zum Minister brachte, nachdem er seine Anhänger*innen kurz vor den letztjährigen Kammerwahlen zum „Yoga mam Claude Turmes“ nach Ingeldorf eingeladen hatte, um diesen dort bei der „vibrierenden Muschikatz“ Höhepunkte aus dem grünen Wahlprogramm vorzumiauen. Sehr zum Leidwesen übrigens seiner Ministerkollegen, die nun allfreitaglich nach dem Regierungsrat zum Bikram-Yoga ins Turmes’sche Ministerium abkommandiert werden, um dort die halbe Schildkröte oder die volle Heuschrecke zu üben, derweil Turmes selbst die ganze Zeit in der Heldenstellung verharrt.

Die großherzoglichen Piratenpolitiker haben es, glaubt man dem „d’Lëtzebuerger Land“, da eher mit „armen Hunden“, „denn am Fuß der sozialen Leiter kommen nach den zweibeinigen armen Hunden nur noch die vierbeinigen“. Im Yoga reinigt der Hund übrigens die Lunge, stärkt den Gleichgewichtssinn, und beugt Krampfadern und Verstopfung vor...