PASCAL STEINWACHS

Da hat Staatspremier Bettel dieser Tage aber mal gehörig Klartext parliert, wartete er doch im Rahmen einer „Pride and Prejudice“ getauften Veranstaltung der britischen Wochenzeitschrift „The Economist“, die sich gegen die Diskriminierung von Homosexuellen richtet, mit der Anekdote auf, dass er bei einem Auslandsbesuch mal angegeben habe, von seinem Partner (den er im Jahre 2015 ehelichte) begleitet zu werden, worauf die Organisatoren ihn aber gefragt hätten, ob er nicht lieber den Begriff „Assistent“ anstelle von „Partner“ benutzen wolle. Die Bettel‘sche Antwort hätte famoser nicht sein können: „Ich habe lieber den Ruf, schwul zu sein, als den, mit meinen Mitarbeitern zu schlafen“.

„Hart aber fair“ geht es auch bei Außenminister Asselborn zu, der sich am Montag in der gleichnamigen ARD-Sendung von Frank Plasberg mit solch illustren Gestalten wie Edmund Stoiber („Wenn Sie vom Hauptbahnhof in München mit zehn Minuten ohne dass Sie am Flughafen noch einchecken müssen dann starten Sie im Grunde genommen am Flughafen...“) und Ex-AfD-Chef Bernd Lucke zum Thema „Europa im Bürgercheck“ herumschlagen muss. Und im neuen Außenministerium, da gibt es nicht nur noch immer kein Wifi, sondern anscheinend auch keine Klobürsten...