LUXEMBURGLIZ MIKOS

Um mit ihrer Musik durchzustarten, geben die Jungs von „Austinn“ gerade alles in England

Austinn“ ist eine luxemburgische Band, von der man in Zukunft wohl noch so einiges hören wird. Der Gitarrist und Sänger, Jimmy Braun, und der Schlagzeuger, Jim Scheck, haben dieses Projekt erst dieses Jahr, zusammen mit ihrem Manager Adriel von Grünigen, gestartet. In ihrer Heimat Luxemburg haben sie bislang zwar noch kein Konzert gespielt, allerdings steht jetzt schon die zweite UK Tour für die Jungs an. Noch bis zum 29. Juli touren sie durch England, Schottland und Nordirland. Ihre erste Single „Galaxy“ haben sie mit dem bekannten amerikanischen Musikproduzenten Matt Squire aufgenommen. Im „Journal“-Interview mit den beiden 21-jährigen wird schnell klar, wie sehr sie hinter ihrer Band stehen.

Wie ist das Projekt „Austinn“ entstanden? Wie habt ihr euch kennengelernt?

Jimmy Braun Ich kenne Jim eigentlich durch meine alte Band „Angel At My Table“. Er hat sich auf Konzerten um den Merchandise-Stand gekümmert. Richtig kennen gelernt haben wir uns aber erst letztes Jahr. Ich bin auf ein Video gestoßen, in dem er einen Song von meiner ehemaligen Band covert, und habe festgestellt, dass er ein echt guter Drummer ist. Als wir das neue Projekt starten wollten, haben Adriel und ich sofort an Jim gedacht. Wir haben uns schließlich getroffen, um zu sehen wie die Stimmung zwischen uns ist und es hat eigentlich sofort gepasst.

Obwohl es euch als Band noch nicht lange gibt, steht jetzt schon die zweite UK Tour an. Wie kam es dazu?

Braun Unser Manager hat uns dies ermöglicht. Es ist wichtig, dass man einen Manager hat, der zu 100 Prozent hinter der Band steht und sich auch dementsprechend engagiert. Das ganze ist mit sehr viel Organisation und Arbeit verbunden. Man muss immer mindestens sechs Monate im voraus planen, damit auch alles klappt. Außerdem ist es wichtig, gewisse Connections zu haben, wenn man solche Shows spielen möchte.

Wie kommt es, dass man euch in eurem Heimatland Luxemburg kaum kennt?

Jim Scheck Wir hatten das Glück und die Möglichkeit für unsere erste Tour sofort nach England zu gehen. Diese Möglichkeit haben wir für die Tour, die jetzt ansteht, noch einmal, also ergreifen wir diese natürlich. Das Ziel jeder Band ist es, Konzerte zu spielen und auch ins Ausland zu kommen. Wenn man die Möglichkeit hat, muss man sie ergreifen. Wir haben Luxemburg aber auf keinen Fall vergessen.

Man merkt euch beiden an, dass ihr extrem motiviert seid. Setzt ihr alles auf diese eine Karte?

Braun Wir geben auf jeden Fall alles für die Musik. Als Band muss jedes Mitglied voll und ganz hinter dem Projekt stehen. Deshalb sind wir jetzt auch nur zu zweit, weil wir beide hundert Prozent geben wollen. Es ist schwierig, Leute zu finden die alles in die Musik investieren möchten. Das Musikbusiness ist ein hartes Business. Entweder man gibt alles, oder man kann sofort wieder aufhören.

Ihr habt eure erste Single mit dem bekannten Musikproduzenten Matt Squire aufgenommen. Wie kam es dazu?

Scheck Unser Manager meinte, wir sollen einen Demo-Song aufnehmen und diesen an verschiedene Producer schicken. Matt Squire hat mit vielen unserer Lieblingsbands gearbeitet und wir haben dann einfach unser Glück versucht. Wir haben ihn sofort angeschrieben und ihm unseren Song zukommen lassen. Am Tag darauf hatten wir bereits eine Antwort. Wir sollten sofort vorbei kommen.


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