CLAUDE KARGER

Das „Land“ staunt nicht schlecht über die Emsigkeit der CSV, die nicht müde werde „auf das Alphatier der alten und neuen Regierung, den Vize-Premier und Wirtschaftsminister Etienne Schneider (LSAP) zu schlagen“. Zu Fage, Join und Planetary Resources gab es in den letzten Wochen in der Tat einen wahren orangenen Tsunami an Pressekonferenzen und parlamentarischen Anfragen. Die Mobilfunkabenteuer von Post und Join seien übrigens seit Monaten bekannt, merkt das „Land“ an, „neu ist hingegen, dass sich die CSV in der Opposition dafür interessiert“. Wobei sich bei den hurtig einberufenen „points presse“ vor allem Laurent Mosar in Rage zu reden pflegt. An diesem Mittwoch regte er sich solcherarts fuchsteufelswild darüber auf, dass Luxemburg in eine Asteroidenbohrgesellschaft mit Sitz im US-Steuerparadies Delaware investiert habe. „Mosar fait preuve d‘une bonne dose de mauvaise foi“, kommentiert nach der Szene das „Land“: „car, comme l‘avait révélé le Woxx en s‘appuyant sur les données internes de l‘ICIJ, le cabinet d‘affaires de Me Mosar passait régulièrement commande auprès de l‘étude Mossack Fonseca, créant, pour le compte de clients, des firmes au Panama, aux Seychelles, aux Bahamas et aux Îles Vierges Britanniques“. Huch!