CLAUDE KARGER

Der „Wort“-Wochenrückblicker traute seinen Augen nicht, als am vergangenen Montag ein Foto von „Claude W. und Marc S.“ mit Angela M. auf den Redaktionstisch flatterte. „Das Bild der CSV-Herren mit der Kanzlerin in ihrer typischen Rautepose“ habe etwas „Madame-Tussaud“-Haftes“, befindet der Schreiber. Aber vielleicht gibt es im Berliner Kanzleramt tatsächlich einen Raum mit einer Wachs-Angie für das schnelle Knipsbild zwischendurch? Eins ist sicher: Xavier B., auch aus Luxemburg, wurde tags darauf nicht in diesen Raum geschoben, sondern mit allerlei Pauken und Trompeten und gar Küsschen auf Muttis rotem Teppich begrüßt. Bei beiden Treffen stand jedenfalls der Athener Knoten auf der Tagesordnung. Auf dem „Highway to Hellas“, wie das „Wort“ titelte, herrscht derzeit nicht nur dichter Nebel, es gibt auch jede Menge tiefer Schlaglöcher. Auf jeden Fall: Auch beim xten-Griechenland-Gipfel heute dürfte kein „Kaninchen aus dem Hut gezaubert“ werden können, wenn sich Athen nicht bewegt, wie der Obermagier der EU-Regierung, die übrigens nicht aus „durchgeknallten Hurra-Europäern“ besteht, dem „Spiegel“ sagte. Echt brenzlig wird’s jedenfalls, wenn Tsipras heute in Brüssel weiße Rosen auf den Tisch knallt. Weshalb? Die Antwort gibt’s im Netz und mit Brille: tinyurl.com/ne4n2az