Die Familyministesch ist wirklich nicht zu beneiden. Geboren in einem Schuhkarton, musste sie schon als Kleinkind am eigenen Leibchen erfahren, wie grausam das Leben doch manchmal sein kann, und je weiter die Zeit voranschritt, desto erbarmungsloser wurde das Dasein für die zukünftige Politikerin. So hatte Klein-Corinne das Unglück, im Alter von sechs Jahren einmal in einer Ferienkolonie mit einem roten Pullover mit schwarzen Pünktchen gesichtet worden zu sein, was ihr - Kinder können bekanntlich grausam sein - dann auch umgehend den Spitznamen „Coccinelle“ eintrug. Immerhin besser als „Bête à bon Dieu“, wird Klein-Corinne doch auch als Groß-Corinne immer noch manchmal mit ihrem alten Spitznamen gerufen, wie sie jetzt dem „Quotidien“ anvertraute: „Certains m‘appellent encore Coccinelle“. Wie auch immer: Spätestens jetzt dürfte die Familienministerin von ihren Regierungskollegen nur noch mit „Himmelsdéierchen“ angesprochen werden.
Das sind der Grausamkeiten aber noch nicht genug, wurde Klein-Corinne doch als Kind immer mal wieder von ihren Eltern abgeschoben: „Un jour ils m’ont laissée dans une crèche d’un des châteaux pour être plus tranquilles pendant la visite“. Da ist es ja sogar gemütlicher in einem Schuhkarton...


