ESCHWEILER/BEIDWEILER
INGO ZWANK

Tolles Perseiden-Spektakel beim AAL-Public Viewing: Weniger „Stärenschnäizen“ als erwartet

Der Strom der Perseiden lässt Sternschnuppen vom Himmel regnen: 350 bis 400 Besucher bei der Donatuskapelle zwischen Eschweiler und Beidweiler erlebten das „Stärenschnäizen“-Spektakel beim Public Viewing zusammen mit den „Amateurastronomen Luxemburg“, kurz AAL.

Der Sternschnuppenstrom der Perseiden hat in der Nacht zum Donnerstag für ein besonderes Himmelsschauspiel gesorgt. Viele Astronomen und Hobby-Sternengucker „und vor allem viele junge Leute waren daher lange wach geblieben“, sagt Nicolas Feierstein, Präsident der AAL.

Wunderschöner Abend

Leider waren weniger Sternschnuppen als erwartet zu sehen, so Feierstein, aber „30 bis 40 wurden gesehen. Ich selbst war sehr in Diskussionen und Erklärungen vertieft, habe aber immer mitbekommen, wenn ein kleiner Aufschrei durch die Menge gegangen ist. Ursache für das Phänomen sind Trümmerteilchen des Kometen 109P/Swift-Tuttle, die auf seiner Flugbahn um die Sonne fliegen. Die Erde kreuzt stets im August dessen Bahn. Die Sternschnuppen sähen zwar nicht anders aus. „Man sieht halt deutlich, dass es ein Strom ist - das heißt, dass die alle von einem Punkt am Himmel kommen“, erklärt Feierstein das Besondere am Sternschnuppenstrom der Perseiden. Den Sternschnuppenstrom der Perseiden könne man noch eine Woche lang beobachten, die Zahl wird aber geringer, sagt Feierstein.


Das nächste spektakuläre Himmelsschauspiel wird es im Dezember zu sehen geben - den Sternschnuppenstrom der Geminiden. Die werden wahrscheinlich sogar noch intensiver als die Perseiden, sagen die Experten