Wenn Bösartigkeit reich machen würde, dann säßen in der „Wort“-Politikredaktion inzwischen lauter Millionäre. So kürte die Erzbistumszeitung doch gestern wieder die Abgeordneten des Jahres, darunter selbstverständlich auch die allseits beliebte CSV-Fragefabrik Diane Adehm & Gilles Roth, die die „Freiheit der Opposition“ nutzen würde, „um die Gambia-Minister vor sich herzutreiben“. Obwohl: „Im Leben sieht man sich immer zweimal...“, und das ist nicht immer total toll.

Unter den Abgeordneten des Jahres figurieren aber auch noch Franz Fayot (weil er der Sohn seines Daddys ist), Ali Kaes (der Don Quijote der N7), Josée Lorsché (weil sie eine Grünin ist und alle anderen Grünlinge noch langweiliger sind) und Justin Turpel (der Punchball der Herren Wolter und Di Bartolomeo).

Daneben befasst sich die Zeitung aber auch noch mit dem „Phänomen des Hinterbänklers“, soll es in den Parlamenten dieser Welt doch tatsächlich Volksvertreter geben, bei denen zwischen zwei Wortmeldungen im Kammerplenum „gut und gerne ein halbes Jahr vergehen“.

Ross und Reiter nennt die Erzbistumszeitung aber natürlich nicht, aber das hat wohl damit zu tun, dass man sich im Leben immer zweimal sieht...