Ein total cooler Typ mit Kappe, der das sagt, was er denkt. Immer nach den Mottos
„riicht eraus“ und „vun der Long ob d’Zong“, so kann man Corbi Gilles von „De Läb“ am einfachsten beschreiben. Heute Abend veröffentlicht der Rapper sein erstes Solo-Album „De gëllene Stull“ in der Rockhal. Im „Journal“-Interview erzählt der aus Zolver stammende Musiker mehr über sein „Baby“.
Wie kamst Du auf die Idee, ein Solo-Album zu veröffentlichen?
Gilles Corbi Naja, wir bringen dieses Jahr nichts mit „De Läb“ heraus. Da ich aber immer irgendwie am Schreiben bin, dachte ich mir, dass ich diese Songs dann auf ein eigenes Album packen könnte. Ich hatte auch begonnen zu arbeiten und wollte mir beweisen, dass ich trotz der Arbeit immer noch Zeit für die Musik finde.
Wird „De Läb“ denn weiterhin bestehen bleiben?
Corbi Natürlich. Wenn es ruhig um uns ist, heißt das, dass es in uns brodelt. Wir sind im Begriff, an einem neuen Album zu arbeiten.
Sind die anderen von „De Läb“ nicht eifersüchtig, dass Du nun solo unterwegs bist?
Corbi Nein. Wir sind ein tolles Team und die anderen haben mich auch bei diesem Projekt unterstützt. Das freut mich natürlich umso mehr.
Auf was können sich die Fans heute Abend in der Rockhal freuen?
Corbi Es wird ein erstklassiger Hip Hop-Abend nach alter Tradition. Es werden auch noch andere Bands auftreten. Ich werde im ersten Teil des Abends von einem DJ begleitet, dann werden ein bis zwei Videos gezeigt und anschließend trete ich wieder mit Band auf.
Danach steigt im Rockhal-Café die Party. Der Eintritt kostet 10 Euro, Album mit einbegriffen.
Warum heißt das Album „De gëllene Stull“?
Corbi Ich habe mir in dem Album Luft verschafft, mich entleert. An sich sollte es sich um „Stuhlgang“ handeln. Ich weiß, das klingt blöd, ist aber so. Wir haben dann weiter am Titel rumgeschraubt und dann ist dieser Titel hängen geblieben.
Wie sieht Deine Zukunft aus?
Corbi Ich werde dieses Jahr alleine touren und dann geht es wieder weiter mit „De Läb“.
Was hältst Du von Streaming-Programmen wie Spotify?
Corbi Ich kenne mich damit nicht so gut aus. Wir sind aber mit „De Läb“ auf Spotify vertreten und somit kann man mich als Solo-Künstler auch darauf finden.
Ist es nicht schade, dass es bald keine CDs mehr gibt?
Corbi Ich habe für das Event heute Abend 1.000 CDs produzieren lassen. Es soll eine Erinnerung an einen super Abend sein. Solange die Leute unsere Musik mögen, ist es egal, ob sie eine CD hören oder Spotify.
Es muss natürlich auch etwas für uns dabei herausspringen.




