Rund 33 bis 34 Prozent der Gebäude auf dem Territorium der Stadt Luxemburg stehen in einer so genannten „Zone protégée“, meinte Hauptstadtbürgermeisterin Lydie Polfer gestern Morgen anlässlich des „City Breakfast“ und reagierte somit auf die Kritik, wonach in der Hauptstadt historisch wertvolle Häuser abgerissen würden.
14 „Monuments et sites protégés“
Wie Lydie Polfer unterstrich, gibt es in Luxemburg-Stadt 14 komplett geschützte „Monuments et sites protégés“. Hierzu zählen die Festungsanlagen, der St. Quirinus-Felsen, der St. Crépin-Felsen, die Kathedrale und das ehemalige Jesuitenkloster, St. Michel-Kirche, die protestantische Kirche, das ehemalige Refugium St. Maximin, das großherzogliche Palais, das Rathaus, die St. Jean-Kirche und das ehemalige Kloster Neumünster, das ehemalige Hospiz in Grund und in Pfaffenthal, die Überreste des Mansfeld-Schlosses, die Domänen und Schlösser Dommeldingen, Beggen, Bellevue und Septfontaines sowie die Felsformationen der Stadt Luxemburg.
Geschützt sind darüber hinaus nach Lydie Polfers Worten Teile der Altstadt, der Oberstadt, des Plateau Bourbon, des Bahnhofsviertels, des Petruss- und des Alzette-Tals sowie auf dem Felsvorsprung des Rham-Plateaus. Auf einer Fläche von 92 Hektar fallen so 2.000 Gebäude.
Die „städtebauliche Harmonie“ der Viertel gewährleisten
Und dann gibt es noch die so genannten „Ensembles sensibles“ mit derzeit 4.630 Gebäuden. Wie Bürgermeisterin Lydie Polfer erklärte, hat die Stadt Luxemburg ein Mitspracherecht, sollte eines der Gebäuden dieser Kategorie umgebaut werden. Änderungen an diesen Gebäuden dürfen nur dann durchgeführt werden, wenn sie „städtebauliche Harmonie des Viertels“ respektieren.
Alles in allem zählt die Stadt Luxemburg 6.630 geschützte Gebäude auf einer Fläche von 205 Hektar.




