DÜDELINGEN JACQUELINE KIMMER

Ruinen der Düdelinger Burg Johannisberg wieder für Besucher zugänglich

Nach Abschluss der Konsolidierungs-Arbeiten und der teilweisen Instandsetzung, die der „Service des sites et monuments nationaux“ an den Ruinen der Burg Johannisberg in Düdelingen im Verlaufe der vergangenen Jahre hat durchführen lassen, konnte Kulturministerin Maggy Nagel die historische Stätte im Süden des Großherzogtums gestern Vormittag wieder für die Besucher freigegeben. Die Düdelinger Burg Johannisberg ist frei zugänglich und kann täglich besichtigt werden.

1,3 Millionen Euro für Aufwertung der Burg

Bei den nun abgeschlossenen Arbeiten wurden die Überreste der Burg gesichert. Mit Hilfe der pädagogischen Infotafeln die im Innern der ehemaligen Schlossanlage errichtet wurden, kann der Besucher einige der Geheimnisse der Burg entdecken. Informiert wird über die militärische und religiöse Rolle des Johannisbergs. Darüber hinaus werden Einzelheiten geliefert über die Architektur der Burganlage sowie die verschiedenen Herrschaften, die über Jahrhunderte in dem Schloss residierten und zu den mächtigsten der Gegend zählten. Das Kulturministerium weist darauf hin, dass in den vergangenen zehn Jahren über 1,3 Millionen Euro für die Aufwertung der Burg am Düdelinger Johannisberg zur Verfügung gestellt wurden.

Neue Räumlichkeiten für Düdelinger Lokalmuseum

Im Anschluss an die Feierstunde am Johannisberg luden der Düdelinger Bürgermeister Dan Biancalana und die Mitglieder des Schöffenrates zur Eröffnung des neuen Räumlichkeiten des Düdelinger Lokalmuseums in der ehemaligen Kunstgalerie Armand Gaasch, wo die archäologischen Funde vom Johannisberg ausgestellt werden. Das Museum ist dienstags, donnerstags und samstags von 14.00 bis 18.00 geöffnet.