MELBOURNE Es war zwar nicht das schönste Finale in der Geschichte der Tennis Australian Open, beeindruckend war die Begegnung zwischen dem Serben Novak Djokovic und dem Briten Andy Murray dennoch. Mit einem Sieg nach vier Sätzen (6-7 , 7-6 , 6-3, 6-2) konnte Djokovic fürs dritte Jahr hintereinander die Norman Brookes-Trophäe mit nach Hause nehmen, sein vierter Sieg hier nach 2008.

Dabei stand gestern sogar die Natur auf der Seite der Nummer Eins, im zweiten Satz wurde der stark aufspielende Murray beim Aufschlag von einer herunterschwebenden Möwenfeder gestört. Nachdem er die diese vom Spielfeld beseitigt hatte, beging der Schotte einen Doppelfehler und ließ das Spiel aus seinen Händen entgleiten. Für den frisch gekürten Sieger Djokovic steht als Nächstes mit Serbien das Davis Cup gegen Belgien an. SL