CLAUDE KARGER

„Eine Kuh macht muh... viele Kühe machen Mühe“, kommentierte gestern das „T“ nach einer Konferenz des Freien Bauernverbands, „diese alte Bauernregel darf im 21. Jahrhundert ruhig durch „und stoßen massiv Methan aus“ vervollständigt werden.“ „Da das Rülpsen den Wiederkäuern aber nicht abgewöhnt werden kann, der Einbau von Katalysatoren kaum möglich ist und alternatives Futter nur wenig Spielraum gibt, sind die Handlungsmöglichkeiten zur Reduktion von Treibhausgasen in der nationalen Landwirtschaft eher beschränkt“, lautet die Feststellung. Die Konsequenz wäre, massiv auf Obst- und Gemüseproduktion umzusteigen, aber das ist natürlich leichter gesagt als getan. Das „T“ überlegt deshalb schon angestrengt, auf welchem Planeten es sich besser leben lässt. Das ist nicht von Mutwillen, schließlich sind die Terraner ordentlich dabei, die Erde zu ruinieren. Momentan drehen sich die Landeüberlegungen ja vor allem um Mond und Mars - „kalt und duster“, brrr. Dabei liegt die Venus näher als der rote Planet. Allerdings ist diese kein „prähistorisches Dschungelparadies“, sondern ein „toxischer Höllenplanet“. Allerdings ließen sich womöglich fliegende Städte in der höheren Atmosphäre verankern. Ein spannender Gedanke. Fehlen nur noch die fliegenden Kühe mit Katalysatoren.