NÜRBURGRING
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Nürburgring: 24h-Qualifikationsrennen am 18./19. Mai - Verlosung

Die Vorbereitungen auf das größte Rennen der Welt laufen auf vollen Touren: Vom 20. bis 23. Juni strömen rund 200.000 Fans an die legendäre Nürburgring-Nordschleife, um den über 150 startenden Rennwagen beim Kampf um den prestigeträchtigsten Sieg auf der längsten permanenten Rennstrecke der Welt zuzujubeln.

Vorteil bei den 24h-Titelverteidigern

Nach drei absolvierten VLN-Läufen ist in dieser „24h-Ouvertüre“ nun gewissermaßen Halbzeit, und alle Zeichen deuten auf ein spannungsgeladenes 24h-Rennen hin. Das Pendel scheint dabei vorerst in Richtung der Vorjahressieger auszuschlagen: Die 24h-Titelverteidiger von Manthey Racing holten beim dritten VLN-Lauf einen Doppelsieg und hinterließen einen starken Eindruck. Doch auch BMW und Mercedes-AMG zeigen sich bestens aussortiert und mischen in der Spitzengruppe mit, wie es von den Veranstaltern gemutmaßt wird.

In der Vorbereitung auf das Rennen des Jahres zeigte sich die Nordschleife diesmal von ihrer wilden Seite: Ein verkürzter VLN-Lauf und einer der bereits nach den ersten Rennkilometern witterungsbedingt abgebrochen werden musste, machen den Teams ihre Sache besonders schwer (das „Journal“ berichtete).

Nach dem dritten VLN-Lauf bleibt nun für die Top-Mannschaften vor allem das ADAC 24h-Qualifikationsrennen für die finalen Tests. Entsprechend nutzen alle Top-Teams und -Marken die Gelegenheit, ihre Boliden noch einmal auf Herz und Nieren zu testen. Derzeit scheint der Vorteil zunächst einmal bei den 24h-Titelverteidigern zu liegen: Manthey Racing holte beim dritten VLN-Lauf einen Doppelsieg, der sogar ein Dreifachtriumph hätte sein können, wenn nicht einer der 911 GT3 R beim Tanken einige Liter Sprit zu viel gefasst hätte. Die fällige Zeitstrafe bescherte dem Mercedes-AMG Team Black Falcon nachträglich die dritte Position. Für Manthey blieb neben dem tollen Doppelerfolg ein Lerneffekt: „Oft sind es Kleinigkeiten, die ein Rennen entscheiden, und wir wurden vor dem 24-Stunden-Rennen noch einmal wachgerüttelt“, sagt Nicolas Raeder (Geschäftsführer Manthey-Racing). „Trotz der nachträglichen Zeitstrafe haben wir mit dem Doppelsieg und Platz vier ein super Ergebnis erzielt und ich bin stolz auf die Leistung des gesamten Teams.“ Rennsieger Richard Lietz (AUT) resümierte: „Es war ein guter Renntag. Ich denke, wir haben klar aufgezeigt, was unser Ziel für das 24h-Rennen ist.“

Die finale Standortbestimmung findet nun in gut einer Woche statt. Sechs Stunden Rennen am Sonntag, dazu ausgiebige Trainingssitzungen am Samstag inklusive des abendlichen Qualifyings und ein Top-Qualifying um die Pole Position am Sonntag bietet dieses Wochenende: Alles Elemente, die die Teams dankbar nutzen, um sich auf die 24h vorzubereiten.

Besonderes Gewicht erhält das Rennwochenende auch wegen der verkürzten beziehungsweise ausgefallenen VLN-Läufe - mit Luxemburger Beteiligung. Jeden zusätzlichen Testkilometer nutzen die Top-Teams deshalb gerne, um fit zu sein für die 24h. Nicht zuletzt wird im Anschluss an das Quali-Rennen auch das Gros der Starter für das Top-Qualifying beim 24h-Rennen festgelegt, dem Einzelzeitfahren, bei dem es um die Pole Position und weitere Startreihenfolge geht. Die schnellsten Fahrzeuge des Starterfeldes erhalten diese Chance - und ihre Identifizierung folgt ab diesem Jahr neuen Regeln. Im Rahmen der VLN-Rennen und des 24h-Quali-Rennens werden für die Teilnehmer theoretische Rundenzeiten in einem Verfahren errechnet, das die besten Sektorenzeiten addiert und Einflüsse, wie Unfallstellen oder andere Fremdeinwirkungen weit gehend eliminiert.

Infos und Karten unter http://www.24h-rennen.de