LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

„Neijoerspatt“ von „natur & ëmwelt asbl“ in Kockelscheuer

Durch den Schutz von Lebensräumen und die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen will „natur & ëmwelt asbl“, die Vereinigung, die für Naturschutz in Luxemburg und über die Grenzen hinaus steht, die Biodiversität in einer abwechslungsreichen Natur- und Kulturlandschaft erhalten. Um dies zu erreichen, setzt „natur & ëmwelt“ Sensibilisierung und Beratung, praktischen Natur- und Artenschutz, die Rettung, die Wiederherstellung und die Pflege wertvoller Lebensräume sowie die zielgerichtete Einflussnahme auf politische und verwaltungsrechtliche Entscheidungsprozesse.

Im „Haus vun der Natur“ auf Kockelscheuer fand gestern Abend der traditionelle „Neijoerspatt“ der Umweltschutzorganisation statt. In seiner Eigenschaft als Präsident von „natur & ëmwelt“ konnte Roby Biwer die Anwesenden begrüßen, unter ihnen auch Umweltministerin Carole Dieschbourg und der hauptstädtische Schöffe Patrick Goldschmidt. Biwer erinnerte daran, dass die Vereinigung „natur & ëmwelt“, die mit ihren rund 10.000 Mitgliedern die größten Naturschutzorganisation des Landes ist, „2020 ihr 100-jähriges Bestehen feiern wird.“

Größte Naturschutzorganisation

Nachdem der Präsident die gute Zusammenarbeit von „natur & ëmwelt mit der Stadt Luxemburg hervorgehoben hatte, hoffte er, dass auf nationalem Plan das neue Naturschutzgesetz problemlos über die Bühne gehen wird. Mehr Sorgen bereite ihn allerdings die Gesetzgebung in Sachen Landesplanung, wo noch so manches im Argen liege. Auch was die Pestiziden-Gesetzgebung betrifft, sei noch das eine oder andere Problem aus der Welt zu schaffen. International gesehen, erinnerte Biwer daran, dass die nächste Umweltkonferenz, Cop24, vom 4. bis zum 14 Dezember 2018 ausgerechnet in Katowice in Polen, einem Land, in dem so mancher Umweltfrevel begangen werde, abgehalten werden soll.

Anschließend war es der neue Umweltschöffe der Stadt Luxemburg, der die besten Wünsche für das neue Jahr übermittelte und unterstrich, dass auch unter der neuen Koalition die Umwelt und die Natur nicht vergessen werden. Umweltministerin Carole Dieschbourg bestätigte indes, dass die Verabschiedung des neuen Naturschutzgesetzes schnell über die Bühne gehen werde, da bereits viel Vorbereitungsarbeit geleistet wurde.