LUXEMBURG
LJ

Wegen der aktuellen Wetterlage ist die atmosphärische Belastung der Luft laut Umweltverwaltung wieder deutlich angestiegen. Schlechte Messwerte werden aus den Nachbarländern Belgien und Frankreich gemeldet, betroffen sind heier besonders die Ballungsgebiete. Auch an den luxemburgischen Messstationen sind die Werte deutlich gestiegen. Betroffen sind in erster Linie Esch/Alzette und Luxemburg-Stadt. In Esch wurden maximale Stickoxidwerte von 73,4 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft registriert (24-Stundenwert), in Hauptstadt waren es 64 Mikrogramm.

Müll verbrennen untersagt

In den kommenden Tagen ist aufgrund der Wetterlage mit einem Anstieg der Feinpartikel PM10 über die vonseiten der Europäischen Union erlaubten 50 Mikrogramm/Kubikmeter hinaus zu rechnen. Auch erinnert die Umweltverwaltung daran, dass es strengstens untersagt ist, Müll in der freien Natur zu verbrennen, da dies zur Bildung von Feinstaubpartikeln führt.

Vergangene Woche hatte die Umweltabteilung des Nachhaltigkeitsministeriums eine Reihe von Maßnahmen vorgestellt, die dazu beitragen können, die Luftqualität zu verbessern. So sollte man unter anderem: auf den öffentlichen Personennahverkehr zurückgreifen, das Carsharing praktizieren, die reglementarischen Bedingungen in Sachen Heizungskontrolle respektieren sowie auf Feuerstellen in offenen Kaminen verzichten.