Sie ist ziemlich jung, ziemlich blond, ziemlich hübsch und ziemlich oft ganz schön nackig, und sie kommt demnächst nach Luxemburg. Nein, wir sprechen an dieser Stelle nicht von der schon wieder schwangeren Kate, ist diese doch brünett und auch nur manchmal - und unfreiwillig - im Adamskostüm zu sehen, sondern von Inna Schewtschenko, der illustren Sextremistin von Femen, die im Oktober in einem Dommeldinger Hotel einen Vortrag über, nun ja, Guerilla-Marketing halten soll. Die Internetausgabe der Erzbistumszeitung ist dann auch schon ganz aufgeregt und erinnerte gestern schon mal prophylaktisch an eine Reihe von lustigen Heldentaten der Femen-Vorzeigefrau, z.B. als sie „nur mit Hotpants bekleidet“ ein Holzkreuz mit einer Motorsäge in Kiew fällte, oder als sie im Interview mit dem arabischen Fernsehsender Al Jazeera „mitten im Gespräch ihren Oberkörper entblößte“. Das ist von Marc Spautz eher nicht zu erwarten, wird er doch sowieso eher selten von Al Jazeera interviewt, aber die Faxen dicke hat der CSV-Chef nicht weniger als die Femen-Dame. Nicht wegen der fehlenden Frauenrechte, sondern wegen Blau-Rot-Grün, deren Machenschaften Spautz gestern auf RTL Radio mit „Vill Gejäiz ëm näischt“ zusammenfasste. Mit Hotpants wäre so was nicht passiert...