LUXEMBURG
CLAUDE KARGER

Das „T“ hat angesichts der „Canicule“ den dicken Bauernregelnschmöker aus dem Regal gekramt und der Leitartikler zitiert munter daraus: „Sind an Jakobi die Tage warm, gibt‘s im Winter viel Kält‘ und Harm“, „Bringt der Juli heiße Glut, gerät auch der September gut“ oder „Jakobi klar und rein, wird das Christfest frostig sein“. Da freuen wir uns schon drauf. Auf den Frost versteht sich. Weihnachtsgaben brauchen wir weniger. Auch keine Glücksspiele und dergleichen. Glaubt man dem Ex-Minister und Ex-Europaabgeordneten Robert Goebbels, hat der Boss der größten Oppositionspartei schon mehr Spaß damit. In einer „T“-Tribüne wirft Goebbels Frank Engel vor, argen wahltaktischen Schabernack mit der Verfassungsreform zu betreiben, hatte die CSV doch angekündigt, die Zustimmung zum über Jahrzehnte maßgeblich unter CSV-Führung ausgefeilten Reformtext zu verweigern und plötzlich konsultative Referenden über spezifische Verfassungsfragen gefordert. „Vielleicht beabsichtigt Engel, „nach dem Rotationsprinzip“ Bürger auszulosen, welche der CSV die fehlenden politischen Ideen liefert. Politik durch Tombolas. Bingo!“, mokiert sich Goebbels. Der weiß vielleicht nicht, dass sich der „schwarze Verein“ derzeit auf „Nolauschter-Tour“ durchs ganze Land befindet. Die Schuhe qualmen schon.