PASCAL STEINWACHS

Wir wissen nicht, wie Sie, lieber Leser*in, Ihre Assistentin (wenn Sie denn eine haben) nennen, aber „Igelschnäuzchen“ wird es ja wohl eher nicht sein. Genau so nennt Noch-Kommissionschef Juncker aber laut „Bild am Sonntag“ seine Assistentin (Mina Andreeva?), wie die deutschen Reporter bei ihrem Besuch in Brüssel feststellen mussten: „Zum Abschluss begleitet uns Juncker zur Tür, begrüßt seine Assistentin („mein Igelschnäuzchen“) und verabschiedet sich wieder mit Handkuss“. Klar, dass so ein Mann „mehr Frauen und weniger Kommissare“ will. Gewohnt hat Juncker während seiner gesamten Amtszeit als EU-Kommissionschef übrigens im Hotel („Hintergrund: Für den Kommissionspräsidenten gibt es keine Dienstwohnung“), und zwar in einem „50-Quadratmeter-Apartment“ zur Monatsmiete von 3.250 Euro, wie es heißt. Da schliefen wir aber schon in Herbergen, in denen man für diese Summe gerade mal eine Nacht bleiben darf, aber da hat Junckers Assistentin bestimmt einen Sonderpreis mit der Hoteldirektion ausgehandelt.

Plötzlich weise geworden ist derweil anscheinend CSV-Mensch Laurent Mosar, wie nachstehender Tweet befürchten lässt: „Nirgendwo gibt es mehr Blender als in der Politik“. Das hätten wir nicht besser sagen können...