LUXEMBURG
PASCAL STEINWACHS

Mit der Index-Deckelung würde der Staat als Arbeitgeber 23,6 Millionen Euro einsparen

Als sich Premier Juncker vor einigen Wochen auf dem CSV-Kongress den Wahlkampf eröffnet hatte und auf einmal wieder den so genannten gedeckelten Index ins Gespräch brachte, den die CSV ins Wahlprogramm schreiben wolle, sorgte das für viel Aufregung im politischen Luxemburg. Zumal Juncker sich hütete, zum jetzigen Zeitpunkt schon Präzisionen hinsichtlich der von der CSV anvisierten Obergrenze zu geben.

adr-Gruppenanführer Gast Gibéryen hatte sich seinerzeit mit einer parlamentarischen Anfrage an den Minister der öffentlichen Funktion gerichtet, in der er wissen wollte, wie viel der Staat denn nun in seiner Funktion als Arbeitgeber einsparen würde, wenn der Index auf zweimal den sozialen Mindestlohn gedeckelt würde, und wieviel der Staat einsparen würde, wenn der Index auf dreimal den sozialen Mindestlohn gedeckelt würde. Die Antwort der delegierten Beamtenministerin Octavie Modert liegt nun vor: Sollte der Index auf zwei bis 2,5 Mal den Mindestlohn gedeckelt werden, dann könnte der Staat in seiner Funktion als Arbeitgeber bei den Gehältern und Pensionen 23,6 Millionen Euro im Jahr sparen. Bei 2,5 bis drei Mal den Mindestlohn würde der Staat immerhin noch 11,8 Millionen Euro pro Jahr einsparen.