LUXEMBURG/NOSPELT
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Péckvillerchen-Jagd: „Emaischen“ in Luxemburg und Nospelt lockte viele Besucher an

Am Ostermontag ist in ganz Luxemburg Trällern und Pfeifen angesagt: Mit den „Péckvillerchen“ wird das traditionelle „Emaischen“-Fest begangen. Viele Besucher pilgerten daher gestern wieder zum „Fëschmaart“, um die begehrten „Péckvillercher“ in Augenschein zu nehmen und auch entsprechend zu testen. Die wahren Sammler fanden sich schon sehr früh im historischen Kern der Hauptstadt ein, um die schönsten und besten Exemplare zu ergattern, denn der Markt hat sich im Lauf der Zeit zu einem wahren Volksfest entwickelt. Und so endete auch gestern das emsige Treiben erst in den frühen Abendstunden. Obwohl sich der Begriff „Emaischen“ auf den Emaus-Tag, also den Ostermontag, bezieht, wird das bekannteste Fest von Nospelt, die „Nouspelter Emaischen“, an drei ganzen Tagen gefeiert.

An vielen verschiedenen Ständen konnten die Besucher nach Lust und Laune die nummerierten und aus Nospelter Ton hergestellten „Péckvillercher“ erwerben, darunter die neuen „Péckvillerchen 2015“, „Léinefässercher“ oder „Spriddelcher“.

Es gibt sie in allen Farben und Formen. Doch in den letzten Jahren tauchten immer öfters Péckvillercher aus anderen Materialien wie Porzellan oder auch Glas auf, was allerdings für die echten Péckvillercherssammler kein Problem darstellt.