„Das Großherzogtum ist, proportional zu seiner Größe, augenblicklich in unheimlich vieler Munde“, zitiert das „Wort“ einen Insider im Brüsseler EU-Zirkus und das habe nicht unbedingt mit der EU-Ratspräsidentschaft zu tun. Der Kommissionsboss sei das Symbol dafür: „Sein Humor und seine unkonventionelle Art und Weise erscheinen in Luxemburg als normal und zählen gar schon zum alten Eisen, doch in Brüssel werden diese Charakterzüge als erfrischend und rebellisch gesehen“. Na denn. Auch Langzeit-Außenminister Asselborn sei mittlerweile kein „No Name“ mehr und die Luxemburger Europaparlamentarier würden gar als VIPs umschwärmt. „Doch neben diesen politischen Hängeschildern sind auch hinter den Kulissen der Brüsseler Institutionen einflussreiche Luxemburger am Werk“, heißt es. Eine Menge Aushängeschilder hat auf jeden Fall unsere Spitzenköchin Léa, die der „Revue“ ein süßes Interview über die Wurzeln ihrer Leidenschaft kredenzte. „Als kleines Mädchen freute ich mich immer auf Beerdigungen. Dann gab es immer ein richtiges Festessen und jede Menge Schnaps und alle wurden lustig“, verriet die Stargastronomin, die anscheinend tolle Ideen für „Nation Branding“ durch Gastronomie hegt. Dem ist nachzuspüren. Schließlich soll Luxemburg auch nach der Juncker-EU-Ära in aller Munde bleiben.
In aller Munde
journal.lu - 30.07.2015

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