Lange war es ruhig um Thorunn Egilsdottir. Nach ihrer Teilnahme bei „The Voice Of Germany“ 2013 machte sich die luxemburgische Sängerin sofort auf den Weg ins Studio, um an ihrem neuen Album zu arbeiten. Bei „The Breach“ ist alles handgemacht, alles aus der Hand von Thorunn selbst, die sich nun „When’ airy met fairy“ nennt. Im „Journal“-Interview erzählt die aus Island stammende Künstlerin, warum sie einen neuen Weg einschlägt.
Warum hast Du deinen Künstlernamen geändert?
Thorunn Egilsdottir Einerseits möchte ich nicht mehr mit meinem Namen in der Öffentlichkeit stehen. „Thorunn“ soll nur in meinem Privatleben genutzt werden. Zweitens habe ich bei meinem neuen Album alles selber in die Hand genommen, habe die Texte und die Musik selber geschrieben. Es ist eine Maschine entstanden, meine eigenen Maschine.
Was wird das Publikum heute Abend in der Rockhal erwarten?
Egilsdottir Wir werden eine mystische Welt kreieren, eine Art Traumwelt mit Feen. Es gibt nur Sitzplätze. Das Publikum soll sich in eine neue Welt entführen lassen. Ich habe meine Schwester Runa mit ins Boot geholt. Mit ihr zusammen habe ich die Videos gedreht, die auch heute Abend zu meiner Musik gezeigt werden.
Das heißt, Du wirst auch in Zukunft mit Runa zusammenarbeiten?
Egilsdottir Ja, wir sind ein tolles Team. Ich weiß nicht, warum ich sie nicht früher gefragt habe. Es lag doch eigentlich auf der Hand. Wir beide zusammen können meiner Musik eine Dreidimensionalität verleihen.
Was hat die Zeit von „The Voice Of Germany“ dir gebracht?
Egilsdottir Ich habe jede Menge Leute kennen gelernt und auch viel hinzugelernt. Außerdem weiß ich nun, was ich wirklich will. Dieses Musik-Business, wo es nur ums Geld geht, ist nicht so mein Ding. Ich bekam einige verlockende Verträge von Labels angeboten, habe aber allen abgesagt.
Mein Bauchgefühl sagte mir, dass ich meine eigene Musik machen müsste.
Wie stellst Du dir deine Zukunft vor?
Egilsdottir Ich werde mit meiner eigenen Musik weitermachen und vielleicht noch mehr die Richtung des Audiovisuellen einschlagen. Ich hoffe, irgendwann von meiner Musik leben zu können, werde auch im Ausland touren und versuchen, mein Publikum glücklich zu machen. Ich wünsche mir sehr, dass die einheimischen Künstler mehr Unterstützung in Luxemburg finden, und dass die luxemburgische Musik mehr in den Radios zu hören ist. In Island klappt das Konzept ganz gut. Warum sollte dies dann nicht auch in Luxemburg funktionieren? Und ich wünsche mir auch für alle anderen Frauen, dass sie sich mehr zutrauen, mehr ihren eigenen Weg einschlagen und nicht an sich zweifeln. Die Türen gehen heute Abend um 20.30 auf. Der Eintritt ist frei.
www.whenairymetfairy.com.
Die Türen gehen heute Abend um 20.30 auf. Der Eintritt ist frei



