Während Großherzogs vergangene Woche Österreich besuchten, strawanzte ein Reporter des „Standard“ im „letzten Zwergschurkenstaat Europas“ ab. Dabei staunte er über eine Zeitung, die zwar „den etwas martialischen Untertitel „Für Wahrheit und Recht““ trägt, im Inneren aber „mit Überraschungen“ aufwartet. Zum Beispiel verschiedensprachige Artikel. „Das ist psychisch entlastend, weil man zwischen den Sprachen wechseln kann, ohne je Gefahr zu laufen - wie vielleicht in Belgien - für einen Verräter an der eigenen Volksgruppe gehalten zu werden“. Uff. Leider war er bereits weg, als das „Wort“ gestern versuchte, unsere EU-Kommissarin für den Justizministerposten daheim zu begeistern. Frau Reding entgegnete zunächst diplomatisch „dass eine Volkspartei wie die CSV über genügend Substanz verfügt, um jemanden wie François Biltgen zu ersetzen“. Ziemlich angezipft wurde sie dann doch, als die Journalistin nachhakte, ob sie langfristig eine politische Rückkehr ins Ländchen nicht reizen würde. „Ich bin nicht Madame Soleil“, so die leicht zwiderwurzige Antwort, auf sie warte außerdem noch reichlich Arbeit als EU-Kommissarin.. Alles klar? Der Vifzack aus „Ö“ kam übrigens hierzulande doch noch auf Gusta. Zum Teil wegen der „Todsünden“ des Hofchocolatiers.