LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

Am 5. Oktober: Stadt Luxemburg informiert über die Baustellen auf dem Stadtgebiet

Baustellen über Baustellen - Tram, Altstadt, Rue Aldringen oder das Glacis-Feld, um nur einige zu nennen -, prägen derzeit das Bild der Stadt Luxemburg. Zusammen mit den Verantwortlichen von Creos, „Post Luxembourg“, Luxtram und der Straßenbauverwaltung will die Stadt Luxemburg die Bürger am Mittwoch, dem 5. Oktober um 18.30 im Großen Theater am Rond Point Schuman informieren, wie Bürgermeisterin Lydie Polfer beim ersten „City Breakfast“ nach den Sommerferien mitteilte.

Was den neuen Allgemeinen Bebauungsplan (PAG) betrifft, so sind die zuständigen Gemeindedienststellen derzeit mit der Überprüfung der Einwände und Beschwerden beschäftigt. Anfang Oktober sollen dann nach Polfers Worten die ersten Bürger angehört werden.

„Zone violette“ in Beggen

Ab Montag, dem 3. Oktober wird das Abstellen von Fahrzeugen über 3,5 Tonnen auf dem 310 Stellplätze umfassenden Parkplatz der Rue Henri Dunant in Luxemburg-Beggen verboten sein, wie Schöffin Sam Tanson unterstrich. So soll der Parkplatz von Lieferwagen, Lastwagen, Anhängern und sonstigen Fahrzeugen befreit werden, die hier abgestellt werden und häufig mehr als einen Stellplatz belegen.

Zudem gilt ab dem 3. Oktober die Gebühr der „Zone violette“ in der Rue Henri Dunant in Beggen: Ein Auto kann für 50 Cent pro Stunde von montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 bis zu zehn Stunden hier abgestellt werden.

Weiter wusste Tanson zu berichten, dass ab dem 3. Oktober die „Zone résidentielle“ in einem Teil der Rue Jules Wilhelm (zwischen dem deutschen Militärfriedhof und der ehemaligen Malakoff-Pforte ) und in der Rue Malakoff in Luxemburg-Clausen gelten wird. Diese Änderung wird auf Wunsch der Anrainer eingeführt.

Mehr Lebensqualität in Clausen

Es sei an dieser Stelle daran erinnert, dass in der „Zone résidentielle“ die Geschwindigkeit auf 20 Kilometer/Stunde beschränkt ist und dass die Fußgänger die gesamte Breite der Straße nutzen dürfen. Von dieser Maßnahme versprechen sich die Stadtverantwortlichen ein Plus an Lebensqualität bei weniger Transitverkehr.

Ferner war beim „City Breakfast“ zu erfahren, dass in der Avenue de la Gare im Bahnhofsviertel ein Radweg geschaffen werden soll, da heute viele Radfahrer den Bürgersteig vom Bahnhof in Richtung Viadukt benutzen. Somit soll dieses Übel aus der Welt geschaffen werden. Wann der Radweg verwirklicht wird, ist noch nicht gewusst.