LUXEMBURG
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Neue App unterstützt Bürger der Hauptstadt im Alltag

Wer heute ein möglichst großes Publikum ansprechen möchte, muss auf eine Vielzahl von Medien setzen. Sicherlich darf man dabei nicht die konventionellen Medien vergessen, doch ein Akzent wird zunehmend auf die digitalen Kommunikationswege gelegt. Deshalb verwundert es also nicht, dass nach fünf Jahren die alte App der Stadt Luxemburg durch ein neues Modell ersetzt wird. Denn fünf Jahre, das ist in der Welt des Digitalen eine unglaublich lange Zeit, weiß Serge Wilmes, CSV-Schöffe der Stadt Luxemburg, bei der gestrigen Vorstellungspressekonferenz der App zu berichten.

Dynamisch und personalisierbar

„Unser Ziel ist es, so viele Menschen wie möglich zu erreichen“, erklärt die hauptstädtische Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP) gestern. Denn es reiche nicht, viel in der Stadt zu leisten, wenn man dies nicht direkt den Menschen mitteilen könnte. Dementsprechend habe man bei der neuen App darauf geachtet, möglichst alles darin zu integrieren, was Sinn mache.

Dass man dabei auf eine App und nicht auf das bestehende Webangebot setze, erklärte Serge Wilmes so: „Eine App ist dynamischer“. Vor allem aber ist sie persönlicher: Die neue Version erlaubt es einem, mit Hilfe von sogenannten „Widget“, eigene Reiter auf dem Eröffnungsbildschirm der Applikation zu schaffen. Dadurch kann man sich zum Beispiel stets auf dem Laufenden halten, was jene Linien des öffentlichen Transportes angeht, die einen betreffen. Dank der Geolokalisierung kann man sich auch stets einen Überblick über das verschaffen, was sich in direkter Nähe zu einem abspielt.

Die App richtet sich dabei eindeutig an drei unterschiedliche Kategorien von Nutzern: Den Einwohnern, jenen die dorthin pendeln, um dort zu arbeiten und letztlich den Besuchern. Für all diese Nutzer bietet die App etwas: Neben der sehr nützlichen Mobilitätsinformationen, die auch einen Überblick bezüglich der sanften Mobilität bieten, sollen hier kulturelle Events und demnächst auch die Geschäftswelt ihren Platz finden. Wer hingegen nach sanitären Anlagen oder einem Spielplatz sucht, wird ebenfalls hier fündig. Für all jene, die mit dem Auto unterwegs sind, dürfte auch der Überblick über verfügbare Abstellplätze in den Parkhäusern von besonderem Interesse sein.

Es ist diese Individualität, die dazu beitragen soll, dass die Nutzer nicht in der Flut an Informationen untergehen, sondern die App wie ein Werkzeug begreifen können, das sie ganz auf ihre individuellen Bedürfnisse einstellen können. Letztlich soll sie allerdings auch zum Entdecken einladen - egal ob es sich um das eigene Wohnviertel handelt, ob man in der Hauptstadt arbeitet oder nur zu Besuch ist. Zudem begreift man den gratis Dienst als Teil des Wandels zur Smart City. Integriert sind ebenfalls Notfall-Alarme, welche mit Push-Nachrichten auf besondere Situationen aufmerksam machen sollen. Solche Benachrichtigungen lassen sich natürlich auch für Widgets aktivieren, wenn man beispielsweise über etwaige Störungen der oft genutzten Buslinie sofort Bescheid wissen möchte.

Die App „cityapp - VDL“ ist sowohl im Google Playstore wie auch im App Store für iOS kostenlos erhältlich