Das nennt man dann wohl wahre Größe: Da ist die gewaltigste und eminenteste aller großherzoglichen Oppositionsparteien nach ihrem Grevenmachener Kongressdings doch tatsächlich zur Schlussfolgerung gekommen, dass sie weiterhin „konstruktiv-kritische Opposition machen und mit Alternativen punkten“ werde, wobei „der Weg zurück in die Regierung“, so heißt es jedenfalls in einem dieser Tage an alle Briefkästen verteilten „Op de Punkt“-Informationsblatt, „über die inhaltliche Schiene“ führen soll. Klaro, dass die CSV da auch in der Referendumskampagne trotz dreimaligem Nein „nicht als Nein-Partei“ auftreten will, sondern als „Partei, die alternativ punktet und Alternativen für Luxemburg hat“.

Definitiv mit der CSV abgeschlossen hat indes der „Wort“-Chefredakteur, ansonsten er seinem samstäglichen Leitartikel ja wohl kaum mit „Öfter mal was Neues“ überschroben hätte. Und dass eine ministerliche Mandatsbegrenzung besonders bei der Wählerschaft im Osten begrüßt wird, könnte der Erzbistumszeitung zufolge auf den Östler Fernand Boden zurückzuführen sein, der „von 1979 bis 2009 scheinbar unverrückbares Regierungsmitglied“ war. Anders ausgedrückt. Gut, dass er weg ist...

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