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Angriffe durch Cyberkriminelle nehmen laut NTT Ltd. zu

Die Covid-19-Pandemie wird von Cyberkriminellen genutzt, um anfällige Unternehmen und Organisationen ins Visier zu nehmen. Dies schreibt NTT Ltd. in ihrem gestern veröffentlichten „2020 Global Threat Intelligence Report“ (GTIR). Die Aussichten darin sind vergleichsweise düster: Obwohl Unternehmen sich redlich Mühe geben würden, ihre Verteidigung gegen solche Attacken hochzufahren, seien die Kriminellen schneller und innovativer in ihrer Vorgehensweise.

Verlagerung durch Pandemiestellt Unternehmen bloß

Die generellen Trends werden vom Bericht aufgeschlüsselt. 55 Prozent aller Angriffe konzentrierten sich auf Web-Applikationen und spezifisch auf konkrete Applikationen. Ein Fünftel dagegen nehmen die Systeme in Angriff, die genutzt werden, um Inhalte zu verwalten (Content Management Systeme, CMS). Laut Einschätzung des ICT-Unternehmen gewinnen dieses Schwachstellen umso mehr an Bedeutung, während Unternehmen in Zeiten der Pandemie auf Web-Dienste umsatteln. Vor allem Technologieunternehmen seien hiervon betroffen, dicht gefolgt von staatlichen Diensten und Organisationen. Auch die Finanzwelt ziehe insgesamt 15 Prozent aller Attacken auf sich.

Die Automatisierung erfuhr im vergangenen Jahr laut Einschätzungen des Berichts ebenfalls einen bemerkenswerten Anstieg. Botnets wie „Mirai“, „IoTroop“ und „Echobot“ hätten bewiesen, dass man mit Hilfe des „Internet of Things“ großspurig Unternehmen und Organisationen angreifen kann. Trotz dieser neuen Methoden würden sich altgediente Vorgehensweisen immer noch einer großen Beliebtheit erfreuen.


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