LUXEMBURG
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14 Rahmenabkommen für Sensibilisierungsarbeit unterzeichnet

So wichtig wie die Arbeit von gemeinnützigen Organisationen in Entwicklungsländern ist auch ihre Sensibilisierungsarbeit in Luxemburg. Die Regierung unterstützt diese Arbeit und hat sich im Regierungsprogramm dafür engagiert, die dafür vorgesehenen Mittel zu erhöhen. Für 2018 beläuft sich das Budget des Ministeriums für die Rahmenabkommen zur Sensibilisierung und Bildungsarbeit zur Entwicklungsarbeit von anerkannten Nichtregierungsorganisationen auf 2,485 Millionen Euro. 2016 waren es noch knapp zwei Millionen.

14 Rahmenabkommen für den Zeitraum von 2018 bis 2020 wurden gestern mit den Organisationen „Action Solidarité Tiers Monde“, „Aide à l’enfance de l’Inde et du Népal“, „Aide internationale de la Croix-Rouge luxembourgeoise“, „Christian Solidarity International“, „ECPAT Luxembourg“, „Fairtrade Lëtzebuerg“, „Fondation Caritas Luxembourg“, „Fondation Follereau Luxembourg“, „Frères des Hommes“, „Handicap International Luxembourg“, „Kindernothilfe Luxembourg“, P.A.D.E.M., „SOS Faim Luxembourg“ und „SOS Villages d’enfants Monde Luxembourg“ unterzeichnet.

Für die Nichtregierungsorganisationen sei es ein „wichtiges Instrument, weil es uns die Möglichkeit zur Planung gibt“, sagte Magali Paulus stellvertretend für die 14 Organisationen. Besiegelt wurde außerdem das neue Mandat für das „Centre d‘informations Tiers Monde“ für den Zeitraum 2018 bis 2020 in Höhe von etwa einer Million Euro. Das unter dem Kürzel CITIM bekannte Informationszentrum wird in Zukunft stärker auf digitale Inhalte setzen. Insgesamt beläuft sich die Beteiligung des Staates damit auf rund 6,5 Millionen Euro.