LUXEMBURG
PASCAL STEINWACHS

Na, wer sagt‘s denn. Dass Luxemburg schön ist, das wussten wir schon immer (und zwar derart superschön - sogar viel mehr schöner als Trier und Knokke zusammen -, dass zur Auskostung all der Schönheit nicht einmal der Super-duper-50-Euro-Gratis-Übernachtungs-Voucher voll ausreicht);  nun wissen es auch die Chinesen, und die sind derart begeistert, dass sie jetzt auf dem Firmengelände des Telekommunikationsriesen Huawei eine Mini-Version des Großherzogtums errichtet haben. In einem am Montag auf Twitter veröffentlichten Video gibt es dann auch einen ersten Einblick in das künstliche Luxemburg, das in diesem Fall aussieht, wie ein Disneyland ohne Micky Maus, Kater Karlo oder Goofy, also fast so langweilig wie das richtige Luxemburg.

Luxemburg hat aber auch eine derart innovative  Sprache; dass das nun sogar Wörter aus der Corona-Krise in das „Lëtzebuerger Online-Wörterbuch“ (lod.lu) aufgenommen wurden, so unter anderem auch „Covidiot“, „Ielebou-Bump“, „Revengeshopping“ oder  „Toilettëpabeier“. Das  „#WuertvunderWoch“ ist beim „Zenter fir d‘Lëtzebuerger Sprooch“ in dieser Woche aber nicht „Covidiot“, sondern - ganz klassisch - „Krappschass“ (Synonyme: „Binnert“, „Boxeschësser, „Schësser“). Da gefällt uns „Intebinni“ aber um einiges besser...