PASCAL STEINWACHS

Jean Asselborn ist nicht nur begeisterter Fahrradfahrer, der dank seiner regelmäßigen Strampelei und seiner tagtäglichen Apfelessig-mit-Honig-Kur immer noch aussieht wie ein junger Hüpfer, sondern auch ein enthusiasmierter Autobenutzer, ist so ein Chauffeur doch eine tolle Sache. Man muss nicht selbst fahren, kann mit Gott und der Welt telefonieren, und kommt trotzdem irgendwie doch immer in Steinfort an. In jüngeren Jahren war Asselborn indes ein regelrechter „Globetrotter auf vier Rädern“, der 1973 sogar, wie er jetzt dem „Télécran“ zum Auftakt des Autofestivals (nicht zu verwechseln mit der „Päischtcroisière“) verriet, mit seinem zweiten Auto - ein Citroën Pallas; sein erster Wagen war ein Opel Olympia, den er gleich am ersten Tag ordentlich ramponierte - mutterseelenallein nach Istanbul gondelte. Bei den Osmanen bekam Jung-Jean dann wahrscheinlich auch die Idee, sich einen kecken Schnäuzer zuzulegen.

Robert Goebbels hat anstelle eines Schnauzbarts zwar einen modischen Vollbart, was aber nicht verhindert, dass er immer noch inbrünstig alles hasst, was auch nur im Entferntesten einen grün-gutmenschlichen Anstrich hat, ansonsten er Greenpeace gestern im „Tageblatt“ ja wohl nicht als „professionelle Klamaukmacher“ bezeichnet hätte. Von Altersmilde keine Spur...