Schauder. Fast dachten wir gestern beim Durchfleddern des „Tageblatt“, etwas arg Schlimmes sei in Esch-Uelzecht zugange. „Igittigitt, beeindruckend“ stand da über einem Foto von etwas, das aussieht wie ein abstraktes Kunstwerk. Ob da ein Kunstkritiker sich nicht zu einer klaren Bewertung hinreißen konnte? I wo: Es geht um die Problematik der Krähennester, die derzeit voll belegt sind und in der Gegend um die Dellhéicht-Schule erst recht. „Die Bäume sind voller Krähennester... und der Krähennachwuchs macht einen auf ,Jack the dripper‘“, heißt es. Schön, nun können wir die Täter, die die Autos vor unserer Haustür massiv versch...önern endlich beim Namen nennen. Aber auch der „Vogelkot-Tsunami“ wird irgendwann ein Ende finden. „Wa se flügge sinn, ass et gutt“, meinte der minettemetropolitanische Hygiene-Schöffe Henri Hinterscheid gegenüber dem „T“. Wieder flügge werden muss indes offensichtlich der „Fonds du Logement“. Ein Audit habe nun einen Blick „in die Tiefen des Molochs“ gewährt, wie das „T“ gestern titelte. Und da scheint so manches ziemlich Igittigitt zu sein. Aber die Regierung nimmt ja nun mal das „Großreinemachen“ in Angriff, wie das „Wort“ frühjahrsputzig meinte. Wir wünschen jedenfalls viel Ausdauer beim Scheuern.