LUXEMBURG
PASCAL STEINWACHS

Dass sich der ein oder andere an Fastnacht gerne als Cowboy verkleidet, ist gewusst, aber in der Lokalredaktion der Erzbistumszeitung scheinen sie derzeit auf einem regelrechten Westerntrip zu sein, ansonsten diese ihre Artikel ja wohl kaum mit „Für eine Handvoll Meter“ (es geht um Anpassungsarbeiten an der N7) oder „Vier Straßen und ein Boulevard“ (es geht um einen neuen Kreisel in Cessingen) überschriften würde. „Vier Fäuste für ein Halleluja“ und „Für eine Handvoll Dollar“ lassen jedenfalls grüßen.

Eher auf Spanien- denn auf Westerntrip scheint hingegen die stellvertretende Sprecherin der deutschen Regierung zu sein, nannte diese unseren derzeit auf Berlin-Besuch weilenden Staatspremier doch auf der Bundespressekonferenz Javier statt Xavier, aber wahrscheinlich hatte sie einfach nur gerade an Javier Bardem als Bolzenschussgerätkiller in „No Country for Old Men“ gedacht. Dabei hatten die Deutschen gerade erst unseren Kammerchef als „Mateo di Bartolomeo“ verunglimpft.

Und das www-lessentiel-Dings verriet seiner Leserschaft gestern gleich zwölf „magische Orte“ in Luxemburg, darunter solche Preziosen wie die remerschenischen Baggerweiher, den Kirchberg oder den Bambësch. Toll...