LUXEMBURG
PASCAL STEINWACHS

Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben: Nicht nur, dass der Sommer endgültig vorbei ist und die Sonne nach und nach ihren Geist aufgibt, nein, das Großherzogtum wird gerade von weiteren Plagen heimgesucht: Coronaviren überall, Süßwasserquallen im Stausee, Blaualgen sowohl im Stausee als auch in den Seen von Weiswampach und, als wären dies nicht schon genug der Horrormeldungen, jetzt auch noch Gluten im Hähnchen-Fleischkäse einer Supermarktkette.

Und was macht der Staatspremier? Er wohnt der Weinlese in Schengen bei und süffelt - zusammen mit seinem Ministercompagnon  Romain Schneider - schon am Vormittag Federweißer als ob es kein Morgen gäbe. Dabei hatte er am Nachmittag noch einen Chamberauftritt zu bewältigen. Dem „lessentiel.lu“ gegenüber gab Bettel (dessen Vater Weinhändler war) dann auch zu,  dass er früher mehr Wein ausgeliefert als getrunken habe, aber „mittlerweile hat sich dieses Verhältnis verschoben“.

Nicht ganz so willkommen in Luxemburg wie Federweißer ist leider Gottes griechischer Joghurt, der jetzt zu Hause bleiben muss. CSV-Twitterkönig Laurent Mosar, der auch ein großer Joghurt-Freund ist, hat das Desaster schon vor einigen Tagen auf Twitter vorausgesehen: „Den Yogurt gett emmer mei sauer...“. Schluchz...