LUXEMBURG
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„Anno 1900 - Steampunk Convention Luxembourg“ im Fonds-de-Gras

Zum fünften Mal trafen sich bei der „Anno 1900 - Steampunk Convention Luxembourg“ am Wochenende Anhänger der viktorianischen Zeiten: Detailverliebt und phantasievoll hergerichtet, gekleidet und geschmückt ließen Frauen in langen Kleidern und Männer mit dem obligaten Zylinder vergangene Zeiten vermischt mit futuristisch anmutenden dampf- und zahnradgetriebenen Mechaniken wieder aufleben.

Wo könnten sie eine bessere Kulisse finden als im Fonds-de-Gras mit seinem industriellen Umfeld des auslaufenden 19. Jahrhunderts? Dort konnten die beiden historischen Dampf-Züge „Train 1900“ und die Grubenbahn „Minièresbunn“, die dieser Tage 25. Geburtstag feiert, zwei Tage lang mit mehreren Fahrten in Betrieb genommen werden. Steampunk ist eine kulturelle Bewegung, die in den 1980er Jahren als vornehmlich literarische Strömung erstmals auftrat. Sie stellt eine Verbindung aus technisch orientiertem Science-Fiction und Abenteuerroman dar. In den beginnenden 2000er Jahren entwickelte es sich zu einem Kunstgenre, einem Stil und einer Subkultur, als sich Erfinder und Bastler des 21. Jahrhunderts unter die Steampunker mischten.

Autoren, Kostümdesigner, Hobby-Elektroniker, Dampfmaschinen-Liebhaber, Künstler, Schmiede und Musiker gehören zu den Anhängern des Steampunk, der vor allem durch die Kleider des viktorianischen Zeitalters, die mit „phantastischer“ Technik ergänzt werden, auffällt.