PASCAL STEINWACHS

Da schaffte es der dunkelrote „déi Lénk“-Abgeordnete David Wagner doch diese Woche tatsächlich in das beschauliche Wochenmagazin „Télécran“, das sich regelrecht aus dem Häuschen zeigt, was das Redetalent und die Schlagfertigkeit des Jungpolitikers anbelangt. Wagner verrät dem Magazin dann auch, wie er seine parlamentarische Jungfernrede hielt, und dass er damit vor allem seinen „damals vierjährigen Neffen, der auch bei der Vereidigung zugegen“ gewesen sei, „tief beeindruckt zu haben“ schien. So soll „der Kleine“ doch später tatsächlich gedacht haben, „dass sich an meinem ‘Arbeitsplatz’ immer alle Anwesenden von ihren Stühlen erheben, wenn ich den Raum betrete“, wie Wagner enthüllt.

Im „CSV-Profil“ sorgt sich derweil der CSV-Law
& Order-Spezialist Léon Gloden, wie man die „Bettelei in den Griff bekommen“ kann, ganz so, als hätte es keine demokratischen Wahlen gegeben. Leicht neben der Spur ist zur Zeit aber auch der Erzbistumszeitungs-Journalist Christoph Bumb, der sich gestern in der „Die Warte“ selbst als „der beste Kolumnenschreiber“ bezeichnete, „den Gott je erschaffen hat“. Jeder, der das anders sehe, sei ein „Loser“ oder ein „Hater“. Uns dünkt, hier wäre ein klitzekleiner Exorzismus angebracht...