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STEVE KUGENER / LUCA MENICHETTI

Milky Chance im exklusiven„Journal“-Interview

Momentan touren die Jungs von Milky Chance mit ihrem Album „Sadnecessary“ durch Europa, um ihre Fan-Base zu erweitern. Das hat am vergangenen Sonntag auch beim „Food For Your Senses“-Festival hervorragend geklappt, als die sympathischen Musiker eine energiegeladene Show ablieferten. Ihre erste Single
„Stolen Dance“ hielt sich in Deutschland, Österreich und der Schweiz einige Wochen in den Top 10 und wurde auch in Luxemburg zum Ohrwurm.

Die zwei 21-jährigen Freunde aus Kassel haben sich damit einen Traum verwirklicht, den sie voll ausleben möchten. Das merkt man sowohl auf der Bühne als auch, wenn man mit Clemens und Philipp über die Liebe zur Musik und das Leben als Künstler plaudert.

Freut ihr euch genau so auf die Festival-Saison wie wir?

Milky Chance Na klar! Festivals sind geil und alle haben ihren eigenen Charme. Es ist schön, mit anderen Menschen zusammen diese Freiheit auszuleben, die man hier spürt. Außerdem sind viele Leute hier, die uns noch nicht kennen und die wir vielleicht für unsere Musik begeistern können.

Seit eurer Hit-Single „Stolen Dance“ ist der Name Milky Chance vielen Musikliebhabern ein Begriff. Hat sich der plötzliche Erfolg auch auf euer Privatleben ausgewirkt?

Milky Chance Es geht so. Wir werden manchmal auf der Straße erkannt und dann auch von Menschen angesprochen, die uns natürlich anders behandeln, als wenn wir uns unter normalen Umständen begegnen würden, aber das gehört einfach dazu. In unserem Freundeskreis hat sich allerdings nichts verändert. Die, die früher da waren, sind noch immer da.

Ihr seid noch sehr jung. Wann war für euch klar, dass ihr die Musik zum Beruf machen wollt?

Milky Chance Wir kommen mit einem zu strukturierten Leben einfach nicht klar. Wenn wir Tag für Tag acht Stunden in einem Büro sitzen müssten, würden wir verrückt werden. Das haben wir bereits in der Schule bemerkt. Daher sind wir froh, dass unser Alltag als Musiker momentan anders aussieht. Das ist das Leben, wie wir es uns gewünscht haben, doch wenn wir keinen Erfolg hätten, müssten wir wohl auch einen „normalen“ Job in Betracht ziehen.


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