CLAUDE KARGER

Künstlich aufgebauscht worden zu sein scheint der Zwist zwischen der grünen Umweltministerin - der „Gralshüterin von Flora und Fauna“, wie das „Wort“ schreibt - und Genosse Wirtschaftsminister bezüglich dieser Joghurt-Fabrik in Bettemburg, die selbstverständlich erst, wie jedes Unternehmen, anläuft, wenn sie alle Genehmigungen hat. Das hat Etienne S. der grünen Dame offensichtlich am Freitag nochmal im Regierungsrat erklärt. Auf jeden Fall passte danach „kein Löschblatt“ mehr zwischen die beiden, wie die Erzbistumszeitung wusste. Und das „T“ kommentiert amüsiert über den „griechischen Joghurt“ mit Latte aus Luxemburg, das mit kulinarischen Produkten aus der Region sei so eine Sache, „wie das Beispiel Kochkäse eindrucksvoll zeigt. Ohne spanische Besatzungsarmee wäre das „schmantegt gielt Gefréiss“ wohl nie auf den Luxemburger ,Schmieren‘ gelandet.“ „Poznennö!“ - da wird dem einen oder anderen „Superjhemp“ sicher das Kochkäsebrot aus der Hand geflutscht sein. Weniger flutschen tut’s offensichtlich bei der Kandidatenaufstellung von „déi mam Wiseler“, deren Häuptling am Samstag im „Wort“ allerlei Blasenprobleme plagten. Schließlich hat man eine Dame zu platzieren, die über ein „prall gefülltes Portfolio an Kompetenzen und Kenntnissen“ verfügt. Prädikat: „schwer vermittelbar“, stichelt das „Wort“ fies.