LUXEMBURG
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Coronavirus: Anzahl der Todesopfer auf 21 gestiegen - 1.950 Infizierte

Die Zahl der Covid-19-Opfer ist übers Wochenende leider weiter gestiegen. Zu den 15 am Freitag bekannten Todesfällen sind am Samstag weitere drei und auch am Sonntag drei dazu gekommen. Die Zahl der Menschen, die wegen des Erregers ihr Leben lassen mussten - ein erster Todesfall war am 13. März zu beklagen - hat nun 21 erreicht.

Während die Zahl der bekannten Infizierten mit dem Virus am Sonntagnachmittag bei insgesamt 1.950 lag - 345 mehr als am Freitag - dürfte die Zahl der Menschen, die wegen des Erregers ins Krankenhaus eingeliefert werden, ebenfalls steigen. Am Freitag hatte Gesundheitsministerin Paulette Lenert von 148 in den Kliniken betreuten Fällen gesprochen, darunter seien 25 Patienten, die intensivmedizinisch behandelt werden müssen.

Weiter aufrüsten

Dazu gehören auch sechs, die aus Mulhouse eingeflogen wurden. Luxemburg hatte der Region „Grand Est“, wo das Gesundheitssystem heillos überlastet ist und Kranke mit Militärflugzeugen, Helikoptern und sogar TGV in andere Regionen, respektive Länder transportiert werden müssen. Ein Patient aus Mulhouse ist leider bereits verstorben. Derweil rüstet das Gesundheitssystem weiter auf, um die Covid-19-Erkrankten unter den besten Bedingungen betreuen zu können. So wird das „Centre Hospitalier du Nord“ ab kommenden Freitag einen von vier zusätzlichen CT-Scannern in Betrieb nehmen können, die im Rahmen des Kampfes gegen den Covid-19-Virus von den vier großen Spitalgruppen angeschafft werden.

Am Sonntag verschickte das CHdN Bilder des Apparats, der es etwa ermöglicht, Entzündungen in den Lungen auszumachen. Was man mehr über den Verlauf einer solchen Entzündung weiß, was man sie gezielter behandeln kann.