Uns war die Frau noch nie sympathisch, aber so unsympathisch wie sie uns jetzt ist, war sie uns noch never ever. Die Rede geht von der burschikosen Hosenanzugsträgerin von jenseits der Mosel, die mit ihrem Verhalten gerade dabei ist, das letzte klein bisschen Vertrauen für Europa im Alleingang zu zerstören. Nachdem sie den EVP-Spitzenkandidaten für die Kommissionsspitze nach der Europawahl bereits wie einen kleinen, dummen Schuljungen behandelt hatte („die EVP hat ihn nominiert. Diese ganze Agenda kann von ihm, aber auch von vielen anderen erledigt werden“), soll sie inzwischen sogar dabei sein, Juncker dazu zu drängen, „aus gesundheitlichen Gründen“ seinen Rückzug zu erklären, nur um Inselmann Cameron die Entscheidung zu überlassen, wie der Brüsseler ARD-Korrespondent Rolf Dieter Krause die ganze Chose kommentierte.

Nicht weniger empört ist indes Jean Asselborn, hätten die EU-Chefs EU-Ratspräsident Van Rompuy doch jetzt ein Mandat gegeben, etwas zu suchen, was schon längst gefunden sei. Das sei „ernüchternd bis erbärmlich“, wie er gegenüber dem „Spiegel“ unterstrich. Unser Tipp: Beim nächsten Mal einfach nicht mehr wählen gehen. Deutschmutti macht sowieso was sie will...