Wir (*) wissen nicht, was wir der Erzbistumszeitung getan haben, doch das haben wir nicht verdient. Da zusammenresümierte der Verantwortliche der www.wort-Presserevue die Aktualität des Vortages doch tatsächlich mit „Der ‚Quotidien‘ titelt mit einer Reportage über Einwanderer in Luxemburg und die ‚Journal‘-Journalistin ist gegen die Frauenquote“, ganz so, als wären wir eine Frau. Letztere Spezies - besonders wenn deren Vertreter eine gewisse Kompetenz haben, also wie Kate Moss vor 20 Jahren aussehen - mögen wir zwar ganz arg, doch selbst ein Mädel zu sein, das ist des Guten dann doch zu viel. Ansonsten ginge es uns noch wie Frau Risch (die, wie das „Wort“ in seinem gestrigen Familienporträt zum Tag der Geschwister zu enthüllen wusste, respektable 40 Jahre lang den „Fraen a Mammen“ in Remich vorstand), und wir müssten elf Kox-Kinder - Martin, Bernadette, Madeleine, Suzette, Antoinette, Laurent, Yolande, Joseph, Benoît, Henri und Mariette - in die Welt setzen. Und von denen hat es der Zweitjüngste Henri, genannt Heng, sogar bis ins Hohe Politikerhaus (nicht zu verwechseln mit dem Bistrot de la Presse) neben dem Palais gebracht hat, derweil Nummer 8, Joseph, auch Jupp oder Jo genannt, Casino-Direktor geworden ist. Respekt...
(*): Ich