LUXEMBURG
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Immer wieder landen Emails mit Lösegeldforderungen im Postfach

Digitale Erpresser schlagen immer wieder zu - aktuell häufen sich vermehrt Meldungen auch wieder in der Großregion. Angebliche Hacker fordern Bitcoin für das Entschlüsseln von PCs, die tatsächlich gar nicht gehackt wurden. In E-Mails tischen sie ihren Opfern Geschichten auf, die sie zum Zahlen der geforderten Summe bewegen sollen. Die Luxemburger Polizei und auch BeeSecure, die gemeinsame Initiative des luxemburgischen Ministeriums für Wirtschaft, des Ministeriums für Familie, Integration und die Großregion und des Ministeriums für Bildung, Kinder und Jugend, geben den Ratschlag, sich nicht irritieren zu lassen und auf keinen Fall Geld zu überweisen.

Die Maschen der digitalen Erpresser sind vielfältig, wie es von offizieller Seite heißt. Aktuell erhalten Nutzerinnen und Nutzer Droh-Mails, in denen ihnen vorgegaukelt wird, dass ihr PC mit einem bösartigen Trojaner verseucht worden sei. Die Täter verlangen ein Lösegeld in Form von Bitcoin. Dafür würden sie den Rechner wieder von der Schadsoftware befreien. Dies ist zwar keine neue, aber eine immer wieder auftauchende Masche. Die verantwortlichen Stellen warnen eindringlich davor, auf solche E-Mails zu reagieren oder die geforderte Summe zu bezahlen. Bislang sind keine Fälle bekannt geworden, in denen ein PC tatsächlich gehackt wurde. Die Betrüger hoffen stattdessen auf die große Verunsicherung seitens der Betroffenen - und auf ihre Zahlungsbereitschaft.

Verhaltensratschläge beim Erhalt von solchen Erpressermails

Reagieren Sie nicht auf E-Mails mit erpresserischen Inhalten, dass beispielsweise der PC nur gegen Geldzahlung entsperrt wird. Überweisen Sie kein Geld, auch nicht in Form von Bitcoin. Schützen Sie Ihren PC, Ihr Tablet und Smartphone durch aktuelle Sicherheitsanwendungen.


Wenden Sie sich an die Polizei oder auch an BeeSecure, wenn Sie unsicher sind,

wie Sie vorgehen sollen - www.bee-secure.lu.