CLAUDE KARGER

Ach - hust, schnief - hör doch auf, „Quotidien“: „Le Grand-Duché tousse“ in der Tat und das seit mehreren Wochen, was zumindest in kleinen Redaktionen wie der unsrigen seit Wochen einen hohen Fieber- und Stresszoll fordert. Wann wird eigentlich mal wieder richtig Sommer? Frühlingsgefühle scheinen am Mittwoch schon etwas in Berlin geherrscht zu haben, wo unser Premier die deutsche Kanzlerin mit der gewohnten Herzlichkeit traf, allerdings laut „T“ auch einige „Pirouetten“ drehen musste in Steuerfragen, bei der Luxemburg stets auf Souveränität und Einstimmigkeit pocht. „Seine finanzpolitischen Tanzeinlagen haben Merkel am Mittwoch nur mäßig begeistert“, schreibt das Blatt in seiner Donnerstagsausgabe. Unmäßig begeistert scheint derweil die CSV über ihren neuen Präsidenten zu sein. Ließ jedenfalls gestern Morgen auf RTL der ebenfalls neue Generalsekretär Félix Eischen durchblicken, dass es innerhalb der Partei weder Gebrodels noch Gekrabbels gebe und erst recht keine Revolution. Auf dem christlichsozialen Facebook landete General Félix dann später mit dem Zitat: „Mir si keen ,Heemelclub‘ mee mir sinn eis an der Partei vill méi eens wéi gemengt gëtt“. Das musste mal so deutlich gesagt werden.