Ausgesprochen tierisch ging es in im samstäglichen Blätterwald zu, allen voran mit der neuen Saison des „Escher Déirepark“. Wer längere Zeit nicht mehr dort war, „der wird sich bei seinem nächsten Besuch sauwohl fühlen, wenn er „Wolli“ dem Wollschwein zum ersten Mal begegnen wird“, schreibt das „Wort“, das außerdem begeistert von der „Higlanderkuh“ Josephine und fünf Meerschweinchen im Miniaturbauernhof berichtet. Wir werden auf jeden Fall den Streichelweg auf dem Galgenberg mal buchen. Keine Streicheleinheiten würden der Vichtener „Wullmaus“ zuteil, sollten die Gemeinde-Häuptlinge dem Tierchen habhaft werden, das ihnen laut „Wort“ über Facebook mächtig ans Bein pinkelt. Ordentlich gegen den Pelz gebürstet hat die Wochenrückblickerin aus dem Erzbistumsblatt indes den Premier. Sie unterstellt dem Mann tatsächlich, sich mehr Gedanken über „Hochzeitsschampus“ und „das Beschriften von Tischkarten“ für seine Trauung am kommenden Freitag gemacht zu haben als über Umfragewerte und Lage der Nation, die mit „Bling-Bling-Phrasen“ habe gestreckt werden müssen. Fies. Uns dünkt, Bettel hätte selbst „Wort“-Haue bekommen, wenn er mit der eierlegenden Wollmilchsau im Plenum angetanzt wäre. Aber Politik ist ja nun mal kein Ponyhof. Und erst recht kein Streichelzoo.
Kein Streichelzoo
journal.lu - 10.05.2015 - Kommentare

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