LUXEMBURG
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ÖPNV verlässt die Autobahn, um Passagiere ein- und aussteigen zu lassen

Aufgrund des steigenden, grenzüberschreitenden Verkehrs besonders im Osten des Landes möchte der CSV-Abgeordnete Léon Gloden in einer parlamentarischen Anfrage an Mobilitätsminister François Bausch wissen, wie es um Bushalte-Stellen mit „Park & Ride“ entlang der Autobahnen stehe.

In seiner Antwort weist Minister François Bausch darauf hin, dass die Straßenbauverwaltung derzeit mit der Ausarbeitung eines Dossiers betreffend den Ausbau des „Park & Ride“ (P&R) Mesenich am Grenzübergang Wasserbillig beschäftigt sei. Dieses Vorhaben werde in zwei Etappen geplant.

Ausbau des P&R Mesenich am Grenzübergang Wasserbillig in zwei Etappen

Die erste Etappe sehe den Bau eines Parkplatzes mit 737 PKW-Stellplätzen sowie die Einrichtung einer Bushaltestelle und von zwei Kreisverkehren vor. Der P&R werde mit einer neuen Bushaltestelle entlang des CR151B und einem neuen Fußgängerüberweg, der die Bushaltestelle direkt mit dem P&R verbinden soll, ausgestattet.

Die zweite Etappe des Projektes sieht nach Bauschs Worten den Bau eines Parkhauses mit 990 PKW-Stellplätzen auf fünf Etagen auf dem Gelände des derzeitigen Parkplatzes vor.

Im Rahmen des Vorhabens, die Autobahn A3 auf zwei mal drei Fahrspuren auszubauen, werde derzeit auch eine Machbarkeitsstudie zwecks Einrichtung eines P&R in Höhe des Autobahnkreuzes Düdelingen-Zentrum „mit Priorisierung der Busse in Richtung A3“ durchgeführt, sagt Bausch weiter. All diese Vorhaben sehen vor, dass der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) die Autobahn verlässt, um Passagiere aus- beziehungsweise einsteigen zu lassen, dies da die Präsenz von Fußgängern entlang einer Autobahn „aus evidenten Sicherheitsgründen“ untersagt ist, wie der Minister abschließend festhält.