LUXEMBURG
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Berufskammerwahlen im öffentlichen Dienst: CGFP großer Gewinner

Der große Sieger der Berufskammerwahlen im öffentlichen Dienst heißt auch diesmal CGFP, die 21 der insgesamt 27 Kammersitze für sich erringen konnte. Einen Sitz in der Kategorie „Carrière supérieure - Enseignement“ musste die CGFP diesmal allerdings an die Lehrergewerkschaft APESS abgeben, weil die drei verfügbaren Sitze in der Kategorie der höheren Laufbahn in zwei geteilt wurden, nämlich in zwei Posten für den Hochschulbereich A, wo die APESS einen Sitz errang, und einen im administrativen Bereich A1.

Zusammen mit der durch einen Kooperationsvertrag eng mit der CGFP verbundenen Gewerkschaft des Gemeindepersonals, der FGFC, konnte die Staatsbeamtengewerkschaft sogar 25 von 27 Sitzen auf ihr Konto verbuchen, wie die Staatsbeamtengewerkschaft voller Stolz in einer Mitteilung festhält.

FGFC: Auch Gewinner

Als Sieger sieht sich ebenfalls die bereits erwähnte FGFC, die als „repräsentativste Gewerkschaft im Gemeindesektor“ (dixit FGCF) bestätigt wurde und sogar noch 6,47 Prozent der Stimmen hinzugewann.

FNCTTFEL: Position gefestigt

Zufrieden ist aber auch der Landesverband, der seine Position gefestigt habe; bei der Kategorie der Staatsangestellten habe der FNCTTFEL-Landesverband mit dem SEW/OGBL seinen Stimmenanteil bei den Lehrbeauftragten „deutlich verbessern“ können, wie es in einer Mitteilung heißt.

In der Kategorie G (Lehrbeauftragte, Staatsangestellte, Freiwillige in Armee und Polizei) gelang es indes weder dem SEW/OGBL, noch der neu gegründeten Lehrbeauftragtengewerkschaft ACEN, einen Sitz zu ergattern; beide Sitze fielen an die CGFP.

ACEN: „Starkes Resultat“

Die ACEN spricht nichtsdestotrotz von einem „ganz starken Resultat“ und einem „klaren Zeichen an die Politik und die anderen Gewerkschaften aus dem Unterrichtswesen“. Mit 16,3 Prozent der Stimmen habe die ACEN ganz deutlich eine Mehrheit, „fir zukünfteg een neie Wand am Ëmgang mat den Employéen an eise Schoulen ze verlaangen“; hätten die Staatsangestellten eine demokratische Repräsentation in der Berufskammer, dann hätte die ACEN sogar einen Sitz bekommen müssen, moniert die Lehrbeauftragtengewerkschaft.