CLAUDE KARGER

Mal wieder Einiges gefallen lassen musste sich der altehrwürdige Stamm der Sozialistenmenschen diese Woche. „Auslaufmodell?“ fragte die „Revue“ unter umgekippter Ketchup-Flasche. „Les socialistes cherchent leur parti“ titelt der „Jeudi“, der findet dass Sternenstürmer Etienne S. mit seinem „macronisme à la sauce luxembourgeoise“ ziemlich alleine herumwandert. „Sozialistische Minister sollten also nicht so schnell nach den Sternen greifen?“, bohrte dann auch noch das „Wort“ bei zwei jungen Genossen nach, die vieles ändern, möchten mit roten Linien und so, aber keinen „Putsch“ wollen. Da wird den roten Häuptlingen ein Felsen vom Herz geplumpst sein. „Nun, wir sollten die Aktualität nicht aus den Augen verlieren“, antwortete ein gewisser F.S. übrigens auf die Frage aus der Erzbistumszeitung. Ob sich dort (im Erzbistum) die Wogen glätten werden nach der Abschaffung der Kirchenfabriken? Auf jeden Fall wird der Rechtsblock die Sache noch ordentlich aufkochen, in der Folge dessen, was da so alles bei der Chamber-Debatte rumgeschmissen wurde. Zu Recht schockiert ist ein „T“-Kommentator über die „sinngemäße Äußerung „Dritte Welt darf man, Kirche nicht““ eines christlich-sozialen Politikers. Solch eine Anwurf lasse „tief blicken, wie wenig man sich bei der CSV um Nächstenliebe mit den Ärmsten schert, wenn es politisch opportun ist...“ Ach Gott!